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Imkerfragen

Zu welcher Tageszeit kann ich behandeln?

ImageDie Anwendung soll am späten Nachmittag oder in den Abendstunden erfolgen, da in trachtloser Zeit durch den Geruchsausgleich der ätherischen Öle eine Räuberei entstehen kann. Besonders bei Ableger und Kleinvölkern ist es ratsam auf die Größe des Flugloches zu achten. Berichten zufolge beträufeln erfahrene Imker bei jeder Nachschau den Brutraum mit einigen Millilitern BienenWohl®, um zugleich auch diese Gelegenheit zu nutzen, die Milben zu reduzieren.

Warum BienenWohl® erwärmen und gut schütteln?

BienenWohl® ist eine Emulsion aus Zitronen- und Oxalsäure mit ätherischen Ölen, Alkoholen und Propolis. Eine solche Zusammensetzung zerfällt bei kälteren Temperaturen in seine Bestandteile, ohne dabei in seiner Gesamtheit an Wirkung zu verlieren. Daher ist es erforderlich, BienenWohl® zu erwärmen, ähnlich einer Babyflasche, handwarm zu temperieren und entsprechend schütteln. In eine Zeitung eingewickelt hält diese Temperatur längere Zeit.

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Was sollte ich sonst noch beachten?

Vor dem Beträufeln Überbauten und Wachsbrücken von den Rähmchen beseitigen.











Wie dosiere ich richtig?

Jede Behandlung mit BienenWohl® erfolgt mit Hilfe des Schwanenhalses.
Diese seit 15 Jahren gebräuchliche Dosierhilfe hat sich bestens bewährt und bei etwas Übung erfüllt sie alle Erfordernisse. Nach dem Erwärmen und Schütteln wird der Schwanenhals fest auf die 500 ml Flasche aufgeschraubt. Größere Flaschen sind zum Beträufeln ungeeignet, da durch die Unhandlichkeit und durch das Volumen mehr Druck erzeugt wird, besteht die Gefahr für eine unkontrollierte Ausgussmenge. Mit der Spitze des Schwanenhalses fährt man durch die von Bienen besetzten Wabengassen in einem Zug und ohne Druck. Dies wird im Anwendungsvideo demonstriert.Image

Beträufelt wird, als würde man mit einem Bleistift einen Strich ziehen, dann stimmt die Menge, bei etwa 8 Wabengassen ca. 10-15 ml. Es ist eine Gefühls- und Übungssache, ob man schnell oder langsam durch die Wabengasse den Strahl zieht.

Als Faustregel:

Je größer das Bienenvolk und je wärmer die Temperatur, um so langsamer beim Einträufeln verfahren. Dadurch ergibt sich pro Bienenvolk eine Menge von 10-15 ml BienenWohl®. Je kälter die Außentemperatur und je später die Jahreszeit um so schneller mit dem Schwanenhals durch die Wabengassen ziehen, somit werden 8-10 ml BienenWohl® erzielt.

Zur eigenen Sichtprüfung kann BienenWohl® in ein Schnapsglas, über den Wabengassen geträufelt werden. Anschließend kann man die aufgefangene Menge beurteilen.

Warum ist die richtige Bodenunterlage wichtig?

In den meisten Bienenkästen sind Bodenschieber, Gitterboden und Varroagitter vorhanden. Fehlt eine solche Vorrichtung, wird weißes Papier vollflächig mit Vaseline oder Melkfett bestrichen und als Bodenunterlage während der Kontrollzeit unter das Bienenvolk geschoben. Hier kleben die abgefallenen Milben fest. Auf Ameisen und Ohrwürmer ist zu achten, für sie sind Varroamilben ein gefundenes Fressen. Das Zählergebnis der Milben wird dadurch verfälscht.
In diesem Zusammenhang ist es im Laufe des Jahres auch zweckdienlich zu ermitteln, wie groß der Abfall auch ohne eine Probebehandlung ist. Auch zeigt der ständige Abfall, wie hoch der Milbenanteil im Bienenvolk fortgeschritten ist. Zu beachten ist außerdem, wie viele Waben mit verdeckelten Brutzellen sich im Bienenvolk befinden. Wie wir bereits wissen, sind im Spätsommer und Herbst zwei Drittel aller Milben in den gedeckelten Brutzellen. Bedenken Sie, dass diese Milben im Spätsommer nach und nach schlüpfen und einen erhöhten Varroadruck erzeugen.

Das Ergebnis der gefallenen Milben kann nun ausgewertet werden, siehe die Milbenstatistik-Tabelle und den Artikel Ermittlung der Schadensschwelle.

Warum soll ich eine Kontrollbehandlung machen?

Zum Nachweis des Varroabefalls wird mit BienenWohl® eine Kontrollbehandlung durchgeführt. Die 5-6 Wabengassen des Brutnestes einmalig beträufeln. Auf der Bodenunterlage kann der Befallsgrad am Morgen darauf festgestellt werden. Ist im Bienenkasten kein Gitterboden oder Varroagitter vorhanden, wird weißes Papier vollflächig mit Vaseline oder Melkfett bestrichen und als Bodenunterlage eingeschoben. Hier kleben die Milben fest. Dies gibt Aufschluss über den Befallsgrad.

Ob nun durch ständige Beobachtung oder eine gezielte Kontrollbehandlung mit BienenWohl®, entscheidend ist die richtige Beurteilung. Imker die gerne Milben zählen oder Imker, die durch einen Blick die Situation erkennen, wissen, hier muss gehandelt werden!
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Kontrollbehandlung

Wie werte ich die Bodenunterlage aus?

Bodenunterlage Durch die Mülldiagnose kann einer Fehleinschätzung schon rechtzeitig vorgebeugt werden. Die Zusammensetzung des Abfalls ist auch jahreszeitlich verschieden. Normalerweise findet man abgeschrotete Wachsteile, Pollenreste, Wachsschuppen, Zelldeckel, Styroporteilchen, Körperteile von Bienen, Larven und Milben. Besonders die dunklen Varroaweibchen sind unverkennbar und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit. Milben welche im Mai/Juni schlüpfen, leben ca. 2 bis 3 Monate. Die sogennanten Wintermilben, welche ab September heranwachsen leben 6 bis 8 Monate und sterben dann im zeitigen Frühjahr nach dem beginnenden Brutgeschäft.

Ob nun durch ständige Beobachtung oder eine gezielte Kontrollbehandlung mit BienenWohl®, entscheidend ist die richtige Beurteilung. Imker die gerne Milben zählen oder solche die durch einen Blick die Situation erkennen, wissen, hier muss was getan werden!!

Anzahl der Milben, die bis zum nächsten Morgen fallen


Ungefähre Milbenzahl Befallsgrad Maßnahme
5-10 Milben schwacher Befall Volk beobachten, weitere Kontrollbehandlung
10-20 Milben mittlerer bis bedenklicher Befall Blockbehandlung
20-30 und mehr kritischer Befall Blockbehandlung durchführen. Aus diesem Volk müssen zwei bis drei gedeckelte Brutwaben entnommen und durch helle Waben ersetzt werden. Zusätzlich mit Zuckerwasser, Mischung 1:1, füttern

Hinweis: Sind im Bienenkasten z. B. Ameisen oder Ohrwürmer, verschleppen diese Varroamilben.

Farbe:
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Färbung der Milben beachten. Muttermilben sind Dunkelbraun.

Ermitteln von Schadensschwellen

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Gerade in der Imkerei sind Fehleinschätzungen oder Verharmlosungen nicht ohne fatalen Folgen. Dies beginnt bei der Beobachtung des Flugbetriebes. Kann ein gezieltes Ein- und Ausfliegen mit aktiven Wächterbienen beobachtet werden, ist zunächst das Bienenvolk in Ordnung. Schleppen Bienen unterentwickelte Bienen aus dem Stock und gibt es sogenannte Krabbler, Bienen mit Missbildungen der Flügel, verkürzten Hinterleib und besonders kleinwüchsige Bienen, dann ist der Imker gefordert.

Image 1 Bei der Volksdurchsicht findet man solch geschädigte Bienen auf den Waben und in schlüpfenden Brutzellen. Eine sorgfältige Beurteilung der Brutwaben, Brutzellen und Pollenablagerung ist vorzunehmen. Beim Bearbeiten bereits geschädigter Völker fällt eine gewisse Unruhe auf, keine Wabenstetigkeit und es sind auf vereinzelten Bienen Varroamilben erkennbar. Entsteht im Bienenvolk ein ungünstiges Verhältnis von Brut und Bienen, verursacht durch eine zu späte oder wenig wirksame Behandlung, werden sich die Völker mehr oder weniger schnell kahlfliegen. „Nestflucht durch Varroa“. Diese Bienenkästen mit abgestorbenen Bienen in den Waben, löchrige und eingefallene Zelldeckel, stellen eine Infektionsgefahr für andere Bienenvölker dar.

Während des Niedergangs wird der noch vorhandene Honig von anderen Völkern ausgeraubt und die noch lebenden Milben in teils noch gesunde Bienenstöcke verschleppt (Reinvasion).

Was ist eine Blockbehandlung?

DANYS BienenWohl® in der Träufelanwendung mit dem Schwanenhals wirkt auf die Bienen nur äußerlich. Im Gegensatz zu chemischen Präparaten, die entweder über den Blutkreislauf der Biene wirken (systemisch) oder Säuren, welche verdampft werden und über die Atemwege aktiv werden.

Eine Biene, welche mit BienenWohl® in Berührung kommt behält sogennante Mikrotröpfchen an ihrer Behaarung. Diese flüssigen Partikel verteilen sich sehr schnell im Bienenvolk.

Die Folge: Da die Varroamilbe über einen nahezu perfekten Tast- und Geruchssinn verfügt, wird sie durch die Inhaltsstoffe des BienenWohl® irritiert, der Parasit findet seinen Wirt, die Biene, total verändert vor und versucht eine noch neutrale Biene zu finden. Nach einer kurzen Zeit verhungert sie und fällt auf die vorbereitete Unterlage am Boden.

Ca. 11 Tage vermehrt sich die Milbe in der Brutzelle. In den nächsten 4-13 Tagen klammert sie sich ständig blutsaugend an eine Jung- bzw. Ammenbienen, um die Reifung bis zur Eiablage zu erlangen.

Daher die Blockbehandlung:

Um diesen Zyklus entsprechend abzudecken werden drei Behandlungen in einem Abstand von 5 bis 6 Tagen durchgeführt, Beispiel:
Behandlung Tag 1 : Wirkung vom 1. – 8. Tag
Behandlung Tag 6 : Wirkung vom 6. – 14. Tag
Behandlung Tag 12: Wirkung vom 12 – 18. Tag und länger

Eine Schädigung der Bienen durch eine gezielte Blockbehandlung, bei richtiger Dosierung, ist nicht bekannt. Erfolgreiche Maßnahmen im Kampf gegen die Milbe können nur gelingen, wenn man die Biologie des Parasiten (siehe Varroamilbe) beachtet. Mit der BienenWohl® -Methode kann die Milbe nur außerhalb der gedeckelten Wabenzelle, insbesondere während des mehrtägigen „Reifungsfraßes“ auf einer Biene erfasst werden. Die Reduzierung der Milben auf ein möglichst niedriges Niveau nach der letzten Schleuderung und anschließend im Spätherbst und Winter (Restentmilbung) ist daher zu einer Hauptaufgabe des Imkers geworden.

Gibt es Rückstände im Honig wenn ich mit DANYS BienenWohl® behandle?

BienenWohl® ist eine Kombination aus bienenfreundlichen Stoffen, welche schon nach Tagen nicht mehr nachweisbar ist und keine Rückstände im Wachs und Honig hinterlässt.

Was ist der Reifungsfraß der Milbe?

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Die geschlechtsreifen Jungmilben müssen sich einen sogenannten „Reifungsfraß“ aneignen, um in Eilage zu kommen. In dieser Zeit – zwischen vier und vierzehn Tagen – sitzen sie festgeklammert und saugend als Reittier auf einer Ammenbiene – überwiegend im Brutraum.



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